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"Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen."
(George Orwell, 1903-1950, britischer Schriftsteller)
 
"Die Presse muss die Freiheit haben, alles zu sagen, damit gewisse Leute nicht die Freiheit haben, alles zu tun."
(Stewart Alsop, 1914-1974, amerikanischer Journalist)
 
"Wenn die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit. Wenn das Volk die Regierung fürchtet, herrscht Tyrannei."
(Thomas Jefferson, 1734-1826, amerikanischer Politiker)
 
"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."
(Mohandas Karamchand Gandhi, 1869-1948, indischer Widerstandskämpfer)



17. November 2019, von Michael Schöfer
Wenigstens die Fakten sollten stimmen


Marc Beise, seines Zeichens Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung, ist immer mit dabei, wenn es darum geht, die Interessen der Besserverdienenden zu verteidigen. Das bleibt ihm natürlich unbenommen, wenn er dabei bloß nicht immer wieder durch abstruse Vergleiche auffallen würde, die - vorsichtig ausgedrückt - kaum mit den nachprüfbaren Fakten in Einklang zu bringen sind. Andere würden kurz und bündig Fake-News dazu sagen.




10. November 2019, von Michael Schöfer
Das Militär kann dazu nichts beitragen


Ob die NATO nun "hirntot" ist, wie es der französische Präsident Emmanuel Macron formulierte, sei dahingestellt. Zumindest ist spätestens seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump klar geworden, dass es im Bündnis gewaltig rumort. Die NATO sei "obsolet", verkündete Trump. Und er stellte den Kern der Verteidigungsallianz infrage, indem er Zweifel daran säte, ob die USA noch zur Beistandsgarantie des Artikel 5 stehen. "Die Parteien vereinbaren, daß ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird", heißt es im Nordatlantikvertrag. Ohne glaubwürdige Beistandsgarantie macht die NATO in der Tat keinen Sinn mehr, sie wäre somit, um es mit Macrons Worten zu sagen, gewissermaßen "hirntot".




02. November 2019, von Michael Schöfer
Donald Trump erfuhr nie die Anerkennung, die er verdiente


Obgleich wir bereits das Jahr 2030 schreiben, lohnt sich dieser Tage ein Blick zurück in die Geschichte ganz besonders. Renommierten Zeitungen wurde nämlich das Transkript einer anscheinend heimlich aufgenommenen Audio-Datei aus der Praxis von Doktor Walker zugespielt. Doktor Walker who? Dieser dürfte zwar den meisten völlig unbekannt sein, doch Walker war, das macht die Sache für uns so wahnsinnig interessant, lange Zeit der Psychoanalytiker von Donald Trump, dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Was die Abschrift offenbart, wird zwangsläufig unseren Blick auf die Geschichte ändern. Ändern müssen! Die Einordnung von Trumps Präsidentschaft war seitens der Historiker eigentlich längst abgeschlossen, doch nun dürften die brandneuen Forschungsergebnisse zu einer dramatischen Neuinterpretation der Geschichtsschreibung führen. Nicht zuletzt dank der erhalten gebliebenen, wenngleich bruchstückhaften Abschrift.