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11. Mai 2009, von Michael Schöfer
Ist das schon Bodenbildung?

Darauf gründen sich in Deutschland momentan alle Hoffnungen (jeweils roter Kreis):


[Quelle: Statistisches Bundesamt]



[Quelle: Statistisches Bundesamt]


[Quelle: Statistisches Bundesamt]


[Quelle: Statistisches Bundesamt]

Ob wir damit bereits das Schlimmste überwunden haben, ist dennoch fraglich. Die Konjunkturprogramme beginnen möglicherweise langsam zu wirken, aber die Arbeitslosigkeit wird wohl in den nächsten Monaten trotz allem enorm ansteigen - und die Massenkaufkraft entsprechend sinken. Schlechte Nachrichten für den Binnenmarkt. Zudem ist äußerst zweifelhaft, ob der Finanzsektor tatsächlich schon aus dem Gröbsten raus ist. Mit anderen Worten: Die Weltwirtschaftskrise ist noch lange nicht vorbei. Wer jetzt glaubt, man könne bald weiter machen wie zuvor, ist mächtig auf dem Holzweg. Genau das ist so gefährlich: Bei den ersten Anzeichen einer vermeintlichen Besserung die guten Vorsätze gleich wieder fallen zu lassen. Motto: War doch gar nicht so schlimm. Ein zurück zum neoliberalen Deregulierungspfad darf es nicht geben.